Papier aus Manila-Fasern

Obwohl Manila-Fasern mitunter auch als Manilahanf bezeichnet werden, haben diese nichts mit der in Europa unter (Cannabis-)Hanf bekannten Faserart zu tun. Bei Manila handelt es sich um eine völlig andere Pflanzengattung, nämlich um Abacá (Musa textilis), einer Pflanzenart aus der Gattung der Bananen. Diese Fasern werden u. a. für Teebeutel, Zigarettenpapier und Banknoten verwendet. Auch Briefumschläge (gelbliche Färbung) wurden ursprünglich aus Manila-Fasern gefertigt. Manila-Fasern sind kürzer als Kozu-Fasern (daher auch nicht ganz so reißfest), jedoch bedeutend preiswerter als Kozu-, Gampi- oder Mitsumatapapiere. Gerade für preissensible Anwendungen wird daher gern auf Manilapapiere ausgewichen.
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